Globalisierung, inflationsmindernde

Fachleute stellen einen Zusammenhang her zwischen Globalisierung und Preisminderung. Die internationale Verflechtung der Gütermärkte als Globalisierung hat den Wettbewerbsdruck der Firmen auf dem Weltmarkt untereinander erhöht. Auch haben sich die Märkte dereguliert, womit sich gleichfalls der Grad der Monopolisierung in den nationalen Wirtschaftsräumen verringert hat.

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Diese gesamthafte Flexibilisierung hat sich ebenso auf die Preise der Warenangebote ausgewirkt, indem sie sich senkten. Doch auch die Finanz- und Geldpolitik hat sich internationalisiert, globalisiert und nimmt mehr oder weniger durch ihre Aktionen Einfluss auf den Inflationsverlauf.

Da die Globalisierung aber alle Länder der Erde betrifft, ist zugleich ein gegenteiliger Effekt in der Preisentwicklung zu beobachten, den aktuell seit einigen Jahren alle Nationen zu spüren bekommen. Die mit der Globalisierung einhergehende Einbeziehung auch weniger entwickelter Länder hat deren Nachfrage nach Rohstoffen deutlich erhöht. Diesen rapide gestiegenen Bedarf bekommen alle Nationen zu spüren, indem sich dafür die Preise verteuern.

Konkret benötigt beispielsweise China als aufstrebende Industrienation ungeheure Mehrmengen an Stahl oder an anderen Metallen, so dass der internationale Markt durcheinander gewirbelt wurde und wird. Ein Paradebeispiel für die preistreibende Wirkung der Globalisierung ist das Erdöl. Solche Effekte gleichen die inflationsmindernde Wirkung der Globalisierung wieder aus oder lassen sie sogar ins Gegenteil umkehren.

 
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