Globalisierung, finanzielle

Mit der finanziellen Globalisierung meint man das internationale Zusammenwachsen der Finanzmärkte. Geprägt ist dies vor Allem durch einen enormen Anstieg der weltweiten Finanztransaktionen, d.h. grenzüberschreitende Investitionen nehmen rasant zu.

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Barclaycard Visa auf Bezahlen.de
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Der Kapitalstrom bewegt sich weltweit. Speziell modernisierte EDV-Systeme (Elektronische Datenverarbeitung) und die allgemeine Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie hat entscheidend dazu begetragen, dass Finanzbeträge – unabhängig in welcher Höhe – in nur wenigen Stunden (teilweise Sekunden) von einem Ort zum anderen transferiert werden können.

Aber auch der Wettbewerb ist im Finanzbereich enorm gestiegen. So müssen sie sich vor Allem in Anlagebereich durchschlagen und möglichst rentable Möglichkeiten bieten.

Der internationale freie Austausch von Gütern und Waren war ebenfalls an der finanziellen Globalisierung beteiligt. Im Finanzbereich selbst haben die vielen Investitionen ins Ausland, die Öffnungen der einzelnen Finanzmärkte in den jeweiligen Staaten, die Innovationen der Finanzprodukte und der einsetzende starke Wettbewerb unter den internationalen Anbietern von Finanzprodukten die finanzielle Globalisierung vorangetrieben. Es entstand ein Markt mit neuen Produkten und Anbietern.

Finanzielle Globalisierung heißt aber auch, dass Bankhäuser Kosten einsparen und beispielsweise kostenintensive Sparten wie den Back-Office-Bereich ins Ausland verlagern. Damit verbunden sind aber auch internationale Einkäufe oder Fusionen von Produktions-, Gewerbe-, Dienstleistungs- und Industriebetrieben, oder aber Unterstützungsmaßnahmen reicher Länder, die armen oder ärmeren Nationen aushelfen, zum Beispiel in Fällen von Naturkatastrophen.

 
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