Global Player

Mit der Globalisierung haben auch die so genannten Global Player an Macht und Bedeutung gewonnen. So bezeichnet man Unternehmen, die getreu der Bezeichnung global, also weltweit, agieren. Teilweise sind sie auch als Weltkonzerne oder -unternehmen bekannt.

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Es handelt sich hier um die größten multi-nationalen Unternehmen. Ihre Macht beruht einerseits auf ihrer marktbeherrschenden Stellung und andererseits auf ihrer enormen Finanzkraft. Die mächtigsten Global Player verfügen über eine stärkere Finanzkraft als manche Staaten. Sie üben ihre Macht aus, indem sie in vielen Bereichen die Richtung bestimmen. So gehen oftmals wirtschaftliche Eigeninteressen vor Umweltinteressen oder Verbraucherschutz.

Viele Global Player sind in den neunziger Jahres des 20. Jahrhunderts durch Fusionen oder Übernahmen von anderen Firmen entstanden.

Die weltweit 200 größten Unternehmen machen rund ein Viertel der Wirtschaftstätigkeit aus, beschäftigen aber nur ein Prozent aller Arbeitnehmer. Dennoch benutzen die Konzerngiganten oftmals das Beschäftigungsverhältnis als Druckmittel gegenüber Regierungen, um eigene, meist wirtschaftliche Interessen durchzudrücken. Dabei setzen sie sich unter Anderem über Umweltschutzbestimmungen, über arbeitsrechtliche Bestimmungen oder andere gesetzliche Vorgaben hinweg.

 
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