Gibrat-Regel

Die Gibrat-Regel, in der Fachliteratur auch unter der englischen Bezeichnung „Gibrat’s Law“ bekannt, definiert das Wachstum eines Unternehmens unabhängig von seiner Größe. Dabei wird das Wachstum ausgedrückt in den entsprechenden Umsatzzahlen.

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Demnach hat ein kleiner Betrieb von beispielsweise 10 Mitarbeitern kein geringeres Wachstum als ein mittelständischer Betrieb von 300 Mann Belegschaft.

Fachleute sind sich einig, dass es keine gültige Rechengröße gibt, mit der der Erfolg eines Betriebs in Bezug auf eine optimale Größe errechnet werden kann. Auf Grund von Erfahrungswerten kann die Aussage getroffen werden, dass es Unternehmen bestimmter Größen und gleicher oder ähnlicher Geschäftsstrategien gibt, die nachweislich erfolgreich am Markt platziert sind - oder eben nicht.

Solche Einschätzungen im Zusammenhang von Erfolg mit Größe eines Unternehmens auf Basis von Erfahrungswerten werden in allen Branchen und Sparten gemacht. Auch in der Bankbranche.

Bei vielen kleinen Betrieben hat die Größe einen entscheidenden Vorteil gegenüber großen Unternehmen: sie können flexibler auf Kundennachfragen oder Marktveränderungen reagieren.

 
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