Gesamtbanksteuerung

Die Gesamtbanksteuerung, auch Bankcontrolling genannt, ist ein Teilbereich der Unternehmensführung von Banken und befasst sich mit dem großen Themenbereich „Ziele, Strategien und Kontrolle“ zur ertragsorientierten Steuerung der gesamten Bank.

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Die primären Ziele der Gesamtbanksteuerung sind dabei stets

1. Rentabilität
2. Unternehmens- und Geschäftswachstum (ertragsorientierte Wachstumspolitik)
3. Risikoübernahme (ertragsorientierte Risikopolitik)

Ziel der modernen Steuerungsmaßnahmen ist die Optimierung der Eigenkapitalrendite eines Instituts vor dem Hintergrund der Markt- und Kundenrisiken. Diese beziehen sich auf Einzelgeschäfts- und Teilportfolio sowie auf die Gesamtbankebene.

Das System der Gesamtbanksteuerung umfasst somit die Geschäftssteuerung (Ertrag, Risiko, Kapitalverteilung) genauso wie die Finanzierungssteuerung (eigenkapitalausstattung, Kapitalbeschaffung).

Wichtig für eine Gesamtbanksteuerung ist das aktuelle Marktumfeld, in dem sich die Wettbewerbssituation deutlich verschärft. Sinkende Gewinnmargen sowie eine negative Ertragsstruktur sind unter Anderem zurückzuführen auf neue Vertriebswege und ein verändertes Verhalten der Kunden. Ein effizienteres Management auf den Gebieten Kosten, Ertrag und Risiko wird von den Banken durch Aufsichtsbehörden, Kunden und Investoren gefordert – auch in punkto Zeitnähe und Transparenz.

 
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