Geldstolz

Ein Geldstolz herrscht dann vor, wenn eine Person sich selbst persönliche Vorzüge zuschreibt, allein auf Grund der Tatsache, dass sie über reichlich Geld oder Vermögen verfügt.

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Mit dem Geldstolz ist auch immer eine Geringschätzung anderer Menschen bzw. eine Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Menschen verbunden, vor Allem wenn diese nicht das entsprechende Geld oder Vermögen besitzen.

Die früh-sozialistische und marxistische Literatur, die sich unter Anderem gegen die Geldwirtschaft richtet, behauptet, dass im Geld selbst eine zwingende Tendenz zur Herausbildung von Geldstolz liege und dass dementsprechend speziell die Beschäftigten im Geldsektor in ihrem Charakter gefährdet seien.

Der Geldstolz fügt sich in die Strömung des so genannten Mammonismus ein, bei dem es sich um die Meinung handelt, dass Geld die fast alles bestimmende Wirklichkeit darstelle. Diese durch das Geld bestimmende Wirklichkeit sei in der gesamten Welt allgemein gültig. Als Folge dieser Annahme entsteht im Mammonismus eine Haltung, die allein auf den Erwerb von Vermögen ohne Rücksicht auf andere Gegebenheiten gekennzeichnet ist. In der Literatur wird der Mammonismus auch als Manchestertum bezeichnet und deckt sich insofern mit dem Geldstolz, als dass in der Gesellschaft alles auf die Anhäufung von Vermögen und auf das Geld ausgerichtet sei, ohne das Rücksicht auf schwächere Personen und Unternehmen genommen werden.

 
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