Geldmarkt

Der Geldmarkt (auch Inlandsgeldmarkt) gehört zu den Finanzmärkten einer Volkswirtschaft und dient dem Handel mit Zentralbankguthaben. Er ist der Markt für kurzfristige Geldmittel bzw. –anlagen.

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Hier geht es um den Liquiditätsausgleich zwischen den Geschäftsbanken. Sie haben die Möglichkeit, Liquiditätsüberschüsse kurzfristig anzulegen oder Liquiditätsdefizite zu schließen. Die Marktteilnehmer sind …

… Deutsche Bundesbank
… Geschäftsbanken
… institutionelle Anleger
… andere große Unternehmen oder Geldmakler


Neben den Zentralbankguthaben gehören im weiteren Sinne auch Geldmarktpapiere in diesen Sektor. Allerding spricht man eher vom Geldmarkt, wenn man den handel unter den Instituten selbst meint, da Privatanleger keinen direkten Zugriff auf dieses Marktsegment haben. Sie können maximal über die Geldmarktpapiere von den günstigen Konditionen (Geldmarktzins) profitieren.

Mit Hilfe des Geldmarktes steuert die Zentralbank außerdem die Liquidität des Bankensystems. Aus diesem Grund zählen auch die Refinanzierungsgeschäfte der Banken zum kurzfristigen Markt.

 
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