Geldadel

Das Wort „Geldadel“ kommt aus der Umgangssprache. Damit sind Menschen gemeint, die durch den Besitz von Kapitalvermögen in eine deutlich höhere gesellschaftliche Schicht gekommen sind.

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Das Phänomen ruht ursprünglich im 19. Jahrhundert aus dem Kreis der damals florierenden Großindustriellen. Diese Neureichen konnten sich durch ihr Geld ein Leben in Kreisen leisten, zu denen sie sonst nie Zugang gehabt hätten. Urplötzlich waren aufstrebende Entepreneuere auf demselben Leben wie der Hochadel.

Ursprünglich war „Geldadel“ eine eher abfällige Bezeichnung. Dieser Tage hat sich das Blatt deutlich gewendet. Spricht man von eben jener besser gestellten Schicht, so macht man dies in der Regel mit einer gewissen Verbeugung vor dem Erreichten und der Zielstrebigkeit dieses Personenkreises – schließlich gehören zahlreiche Arbeiterkinder aus armen Verhältnissen zum heutigen Geldadel, die sich durch eine beispiellose Unternehmerkarriere zu Self-Made-Millionären hochgearbeitet haben.

Prominente Beispiele des jüngeren Geldadels sind

- Bill Gates (Microsoft-Gründer)
- Larry Page (Google-Gründer) oder
- Alfred Krupp (Krupp Stahl-Gründer)

Währung diese Neureichen in den vergangenen 150 Jahren rapide zugenommen haben, verlor der „echte“ Adel (sog. „Blutadel“) zeitgleich massiv an Bedeutung. Mit wenigen Ausnahmen wie Großbritannien spielen die traditionsreichen Familiendynastien heute weder finanziell noch gesellschaftlich eine große Rolle.

 
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