Geld, schweres

Redet man von „schwerem Geld“, so meint man in der Finanzwelt die Kurantmünze. Der Hintergrund: Hätte man einen Betrag von 1000 Talern mit Kurantmünzen in Silber zu bezahlen, hätte man um die 18 Kilogramm Silber transportieren müssen.

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Bei Kurantgeld war der Materialwert früher durch den jeweiligen Münzwert des Edelmetalles gedeckt. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Die alte Pfennig Münze Deutschlands aus Kupfer kostete in der Herstellung zwei Pfennig. Die Münzen heute, die für den allgemeinen Zahlungsverkehr gedacht sind, sind schon lange nicht mehr durch ihren Materialwert gedeckt. Allerdings werden heute immer noch Edelmetallmünzen hergestellt, die dem schweren Geld von einst ähneln, so beispielsweise die Zehn-DM-Münze. Diese besaß im Juni 2008 einen Nominalwert von 11 Euro. Wenn der aktuelle Silberpreis weiter steigt, könnte sich diese Münze zu einer richtigen Kurantmünze entwickeln und somit auch zu einem begehrten Sammlerstück werden. Im Vergleich dazu steht die aktuelle deutsche 10-Euro-Silbermünze: Sie liegt in ihrem Materialwert (Nominalwert) in etwa auf derselben Höhe wie der Nennwert der Münze.

Papiergeld (Banknoten) haben jedoch einen deutlichen Vorteil gegenüber dem so genannten schweren Geld: Ein nicht nennenswertes Gewicht, da es sich um Druckgut handelt. Entsprechend kann Papiergeld nicht durch die Edelmetallpreise im Wert steigen.

 
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