Gefährdungsanalyse

Die Gefährdungsanalyse, auch „Analysis of Money Laundering Hazard“ genannt, gehört in den unmittelbaren Kontext der Geldwäsche, wenn der Begriff in Verbindung mit Finanzgeschäften genannt wird. Grundsätzlich hat diese Begrifflichkeit aber die Bedeutung, dass durch eine analytische Methode potenzielle Schwachstellen innerhalb eines bestimmten Systems gefunden werden sollen.

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Durch eine Gefährdungsanalyse im Finanzsektor ist es demnach möglich, eine vorsorgende Fehlerverhütung betreiben zu können, so beispielsweise einer möglichen Geldwäsche vorbeugend entgegen zu wirken. Dies ist insofern anzuraten, da im Vorfeld erst gar kein Schaden entsteht, so dass im Nachhinein keine nachsorgende Fehlererkennung, Fehlerbewältigung und Fehlerkorrektur notwendig wird.

Die Gefährdungsanalyse ist in den Leitlinien in der Regel umfassend verankert. Sie dient unter Anderem dazu, im Qualitätsmanagement mögliche Schwachstellen risikoorientiert im Vorfeld zu erkennen und konkret zu benennen, um den Schaden für den Endkunden entweder ganz auszuschalten oder aber möglichst gering zu halten.

Die Banken rufen hierzu in der Regel interdisziplinäre Teams ins Leben, die alle Bereiche innerhalb eines Institutes überwachen. Ihre Aufgabe ist es herauszufinden, wo potenzielle Fehlerursachen, Fehlerarten und Fehlerfolgen liegen, die sich direkt aus den einzelnen Strukturen der Arbeitsabläufe innerhalb der Bank ergeben können. Dabei ist es möglich, mittels der Gefährdungsanalyse ein so genanntes Ursache-Wirkungs-Diagramm aufzuzeigen, um damit mögliche Maßnahmen zu Fehlervermeidung ableiten zu können.

 
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