G20

Die G20 („Gruppe der Zwanzig“) ist ein Zusammenschluss von 20 Schwellen- und Entwicklungsländern und wurde am 20. August 2003 nach der 5. Sitzung der Welthandelsorganisation (WTO = World Trade Organisation) in Mexiko gegründet.

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Als wichtigstes Ziel verfolgt die G20 das aus dem Jahre 2001 stammende Manifest (öffentliche Erklärung) der so genannten Doha-Runde (Doha Development Agenda, DDA). Diese beinhaltet unter anderem die Kernforderung, dass die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und die Europäische Union (EU) ihre Agrarsubventionen abbauen. Gleichzeitig wird auch gefordert, dass die Importbeschränkungen gelockert oder teilweise gar vollständig aufgehoben werden, was in den Augen der G20 vielen Schwellenländern zu einem wirtschaftlichen Aufschwung verhelfen würde.

Die G20 ist inzwischen zu einer ernst zu nehmenden Gegenveranstaltung zur WTO avanciert, auch wenn man hier nicht immer von einem klassischen „Konkurrenzverhältnis“ der beiden Vereinigungen sprechen kann. Dennoch hat es die G20 bereits mehrmals geschafft, diverse Pläne und Forderungen der sonst dominierenden Länder der WTO zu kippen oder zumindest aufzuschieben.

Die Gruppe der Zwanzig besteht aus den folgenden Ländern (Stand April 2016):

  • Ägypten
  • Argentinien
  • Bolivien
  • Brasilien
  • Chile
  • Volksrepublik China
  • Ecuador
  • Guatemala
  • Indien
  • Indonesien
  • Kuba
  • Mexiko
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Paraguay
  • Peru
  • Philippinen
  • Südafrika
  • Tansania
  • Thailand
  • Türkei
  • Uruguay
  • Venezuela
 
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