Frontloading

Unter dem Begriff „Frontloadings“ versteht man die wichtige Aufgabe von Banken, stets eine bestimmte Geldreserve bereitzustellen, damit genügend Bargeld im Umlauf bleiben und der Allgemeinheit zu Verfügung stehen kann. Der Begriff stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und kann mit „Vorverteilung“ übersetzt werden.

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Ein praktisches Beispiel aus jüngster Vergangenheit ist die Zeit zur Einführung des Euro in der Bundesrepublik Deutschland. Mittels Frontloading wurde durch die Banken gewährleistet, dass ein Mindestreservesoll an Bargeld der neuen Währung vorhanden war.

Außerdem versteht man unter dem abgeleiteten Begriff „Sub-Frontloading“ die Versorgung von Geldtransportunternehmern oder auch Automatenbetreiber (also jene Personen, die zwangsläufig Wechselgelder ausgeben müssen) mit ausreichend Bargeld durch die jeweiligen Banken.

Störungen in diesen Abläufen könnten den Bargeldverkehr und theoretisch auch Konsum und Kaufkraft beinflussen. Die Mindestreserve, die durch die Banken durch Frontloading sichergestellt wird, dient somit sowohl der Sicherheit der Kunden als auch der Bank selbst. Letztere muss an ihren Schaltern ebenfalls stets genug Geld vorrätig haben, um die Kundschaft bedienen zu können.

 
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