Finanzkapital

Der Begriff des „Finanzkapitals“ lässt sich auf verschiedene Arten definieren: Zum Einen versteht man darunter die Gesamtheit aller Institutionen, die darauf ausgerichtet sind, durch das Verleihen von Geld gegen Zinsen eine Rendite zu erwirtschaften oder andere Geldgeschäfte innerhalb des Finanzmarktes zu tätigen. Es handelt sich also um sämtliche Banken, Aktionäre und Kapitalgesellschaften, die das Geschehen innerhalb der Wirtschaft mittels ihrer Entscheidungen im Anlagebereich beeinflussen. Dabei ist es nicht allein das Wirtschaftswachstum innerhalb des eigenen Landes, das für die Rendite des Finanzkapitals verantwortlich ist. Dies liegt darin begründet, dass die Anlagefonds ihr Kapital auch im Ausland einsetzen können, wenn es sich um besonders rentable Objekte oder Unternehmen handelt.

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Es kann sich bei der Bezeichnung Finanzkapital jedoch auch um Geldvermögen handeln.

Im Marxismus nimmt das Finanzkapital eine etwas andere Bedeutung ein. Hier wird die angeblich unumgängliche Verschmelzung des Staates, der Banken sowie der Unternehmen im monopolistischen Sinne angenommen.

In der Theorie des Imperialismus sowie des staatsmonopolistischen Kapitalismus kommt dem Bereich Finanzkapital eine große Bedeutung zu. Man geht dort zum Beispiel davon aus, dass alle Banken als Eigentümer des verliehenen Kapitals eben auch über das gesamte Industriekapital verfügen und dass die Abhängigkeit der Industrie von den Banken lediglich eine Folge der so entstandenen Eigentumsverhältnisse sei.

 
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