Finanzgeschichte

Die Finanzgeschichte ist darauf ausgerichtet, eine Darstellung der Finanzwirtschaft öffentlicher Körperschaften unter Zugrundelegung der zeitlichen Abläufe zu dokumentieren.

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Kenntnisse über die Entwicklung, die auf diesem Sektor im Laufe der Zeit stattgefunden haben, sind maßgeblich für ein Verständnis der heutigen Situation verantwortlich. Viele interessante Einzelheiten ergeben dabei das Gesamtbild.

So bildete zum Beispiel der Finanzzoll im Bismarckschen Kaiserreich die einzige direkte Einnahme des Staates neben der Tabaksteuer, wobei während des damaligen Ersten Deutschen Reiches sonst auf die sogenannten Matrikularbeiträge, also auf die Zahlungen der Gliedsaaten an den Zentralstaat, angewiesen war. Daher stammt auch die Bezeichnung des Reiches als „Kostgänger der Länder“. Der Finanzzoll ist als eine Abgabe für Einfuhren (Importe) zu betrachten, die nicht als Schutz für die inländische Wirtschaft erhoben wird, sondern lediglich eingeführt wurde, um dem Staat eine zusätzliche und nicht zu verachtende Einnahme zu verschaffen.

Der komplexe Bereich der Finanzwissenschaft gliedert sich in drei Teile, wovon einer die Finanzgeschichte darstellt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Steuerlehre. Auf Grund ihrer Erkenntnisse kritisiert die Finanzwissenschaft bereits durchgeführte Maßnahmen und überprüft die voraussichtlichen Wirkungen künftiger Maßnahmen. Die Finanzpsychologie stellt einen Faktor dar, der bestrebt ist, die Einstellung und das finanzwirtschaftliche Verhalten des Staatsbürgers wie auch der Finanzpolitiker, daneben ganzer Gruppen wie der Steuerzahler, zu erkunden.

 
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