Eurozone

Als Eurozone bezeichnet man die EU-Länder, die den Euro als Währung eingeführt haben bzw. die Länder, die den Euro noch einführen werden.

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Die Eurozone hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1999 konstant erweitert. Die letzten Änderungen schlossen den Zutritt Litauens (im Jahr 2015), Lettlands (2014), Estlands (2011) und der Slowakei (2009) ein.

Zu den Staaten, die von Anfang den Euro einführten, gehören Deutschland, Finnland, Belgien, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Österreich und Irland. Zum Zeitpunkt der Einführung des Euro erfüllte Griechenland die EU-Konvergenzkriterien noch nicht. Griechenland wurde dann aber im Jahre 2000 aufgenommen und führte 2001 den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel ein. Im Jahre 2004 trat Slowenien dem Europäischen Währungssystem bei und führte den EURO im Jahre 2007 als Zahlungsmittel ein. Dänemark und das Vereinigte Königreich sprich Großbritannien hatten sich im Vertrag von Maastricht eine so genannte Opting-out-Klausel vorbehalten und machten von dieser letztlich auch Gebrauch, d.h. sie führten den EURO nicht ein.

Die derzeitigen Mitglieder des Euro-Währungsraums (Stand April 2016):

  • Belgien (seit 1999)
  • Deutschland (seit 1999)
  • Finnland (seit 1999)
  • Frankreich (seit 1999)
  • Irland (seit 1999)
  • Italien (seit 1999)
  • Luxemburg (seit 1999)
  • Niederlande (seit 1999)
  • Österreich (seit 1999)
  • Portugal (seit 1999)
  • Spanien (seit 1999)
  • Griechenland (seit 2001)
  • Slowenien (seit 2007)
  • Malta (seit 2008)
  • Zypern (seit 2008)
  • Slowakei (seit 2009)
  • Estland (seit 2011)
  • Lettland (seit 2014)
  • Litauen (seit 2015)


Nicht zur Eurozone gehören bisher Bulgarien, Dänemark, Polen, Rumänien, Schweden, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Auch die Kleinstaaten Monaco, San Marino und der Vatikan gehören noch nicht zur Eurozone. Aufgrund von bilateraler Abkommen mit der EU haben sie aber das Recht, den Euro als einzige Währung zu nutzen und auch eigene Euromünzen prägen zu lassen.

Der Euro ist zudem in ca. 30 weiteren Staaten und Teilen von Staaten, darunter Montenegro und Kosovo, Währung bzw. Leitwährung. Damit nutzen insgesamt rund 40 Staaten und Teile von Staaten den Euro oder eine vom Euro abhängige Währung.

Länder, die dem Euro beitreten wollen, müssen lediglich die Konvergenzkriterien erfüllen und nicht mehr die ersten beiden Stufen der EWWU (Europäische Wirtschafts- und Währungsunion) durchlaufen. Durch die Konvergenzkriterien soll die Finanzpolitik der Mitglieder der Eurozone harmonisiert und ausgeglichen werden.

 
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