Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM)

Der Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) ist ein dauerhafter Mechanismus zur Stabilisierung des Euro. Es handelt sich beim ESM um einen zwischenstaatlichen Vertrag der Euro-Mitgliedsstaaten.

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Der auf Dauer angelegte Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) gilt als eine der wichtigsten Maßnahmen im Rahmen des Euro-Rettungsschirm. Das Programm soll eine langfristige Stabilität des Euro gewährleisten.

Eingesetztes Kapital für den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)

Je nach Wirtschaftskraft müssen die teilnehmen Staaten unterschiedlich viel Kapital in den ESM einbringen. Deutschland trägt mit 76 Prozent der größten Anteil und muss insgesamt etwa 190 Milliarden Euro beisteuern. Insgesamt beträgt das Stammkapital des Europäischen Stabilitätsmechanismus 700 Milliarden Euro.

Funktionsweise des Europäischen Stabilitätsmechanismus

Der ESM soll dann eingesetzt werden, wenn einer der Mitgliedsstaaten zahlungsunfähig ist. In diesem Fall sollen subventionierte Kredite zur Verfügung gestellt werden, sofern der Mitgliedsstaat wirtschaftspolitische Auflagen erfüllt. Die wichtigsten Instrumente sind dabei Notkredite und Bürgschaften.

 
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