Eurokrise

Als Eurokrise werden die Jahre ab 2010 bezeichnet. Die Eurokrise folgte auf die Finanzkrise ab 2007 und betraf allen voran die südlichen Mitgliedsstaaten der Währungsunion.

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Unter dem Begriff Eurokrise wird eine vielschichtige Krise ab dem Jahr 2010 zusammengefasst. Unter anderem handelte es sich um eine Währungs-, eine Finanz- und eine Wirtschaftskrise.

Überschuldung als Grund für die Eurokrise

Als Hauptgrund für die Eurokrise wurden immer wieder die Staatsverschuldung und die volkswirtschaftliche Verschuldung einiger Staaten beschrieben. Eine weitere Rolle spielten das allgemeine wirtschaftliche Ungleichgewicht in der Euro-Zone und das Ausbleiben von Wirtschaftsreformen seit dem Euro-Beitritt einiger Staaten. Besonders betroffen waren die südeuropäischen Staaten, darunter Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Aber auch einige andere Länder, etwa Irland, schlitterten im Rahmen der Eurokrise in eine schwere Krise. Zur Überschuldung kamen zudem auch noch weitere einzelstaatliche Gründe hinzu.

Maßnahmen zur Bekämpfung der Eurokrise

Um die Eurokrise zu bekämpfen, haben die Europäischen Union und die Staaten der Euro-Zone zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Neben dem Euro-Rettungsschirm mit mehreren Maßnahmen wie dem ESFM oder dem ESM, wurden auch weitere Ideen wie die sogenannten Eurobonds diskutiert. Diese wurden wie einige weitere Ideen aber nicht umgesetzt. Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Eurokrise haben insgesamt Wirkung gezeigt, wenngleich die Krise noch nicht in allen Ländern endgültig vorbei ist.

 
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