Eisenbahngeld

Eisenbahngeld fand man hauptsächlich im 19. Jahrhundert. Es waren unverzinsliche Wertzeichen bzw. Kassenscheine in Form von Papiergeld und teilweise auch Scheidemünzen. Diese Kassenscheine waren mit allen Eigenschaften des Geldes ausgestattet.

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Seinen Ursprung findet das Eisenbahngeld während der Entstehungszeit der ersten Eisenbahnen und basiert auf einer Idee vom Nationalökonomen Friedrich List. So wurden beispielsweise im Jahre1835 genau 500.000 Taler durch die Leipzig-Dresdener Eisenbahn ausgegeben und 1846 ebenfalls durch die Anhalt-Köthen-Bernburger Eisenbahn.

Die Ausgabe solcher Kassenscheine war allerdings von staatlicher Seite genehmigungspflichtig, wobei dem Fiskus selbst keinerlei Verpflichtung entstehen durfte. Die Eisenbahnverwaltungen beschafften sich damit auf leichtem Wege Anlagekapital. Das Geld war in unbeschränkten Umlauf, wurde aber mit der Neuordnung des Deutschen Reiches und der Gründung der Deutschen Reichsbank eingezogen, durch Reichskassenscheine ersetzt und verschwand.

 
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