Dispensationsgeld

Das Dispensationsgeld war eine frühere Abgabe, die eine Person zur Befreiung von einer bestimmten Pflicht zahlen musste. So fand es in verschiedenen Bereichen seine Anwendung.

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Zum Einen war das Dispensationsgeld eine Gebühr, die ein Handwerksgeselle in Bargeld an die Zunft zu entrichten hatte, wenn er als selbstständiger Gewerbetreibender agieren wollte, dafür aber noch nicht genügend Wanderjahre vorweisen konnte, die in der Zunftordnung als Voraussetzung dafür vorgeschrieben waren.

Zum Zweiten nannte man auch die Abgabe männlicher Mitbürger als Dispensationsgeld, wenn diese von der Einberufung zum Heeresdienst befreit werden wollten.

Des Weiteren fand man in der Kirche ein Dispensationsgeld in der Form, dass man von bestimmten kirchenrechtlichen Verboten befreit werden konnte. So war nach Zahlung dieser Abgabe beispielsweise eine Hochzeit zwischen Verwandten zweiten Grades möglich.

 
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