Bonitätsrisiko

Das Bonitätsrisiko stellt eine spezielle Art der Risiken bei der Anlage in Anleihen (Schuldverschreibungen) dar und bezieht sich auf die Zahlungsfähigkeit des Schuldners, d.h. des ausgebenden Instituts (Emittent).

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Dieses Risiko beschreibt somit die Gefahr, dass der Schuldner den Zins- und Tilgungsverpflichtungen vorübergehend oder endgültig nicht mehr nachkommen kann. Er gerät also in die Zahlungsunfähigkeit.

Je niedriger seine Bonität durch bestimmte Ratingagenturen wie Moody’s oder Standard & Poor’s (S & P) eingeschätzt wird, umso höhere Zinsen muss der Emittent zahlen, um das Bonitätsrisiko auszugleichen.

Verbessert sich die Bonität, steigen die Kurse und die Zinsausstattung wird niedriger. Bei einer Verschlechterung verhält es sich umgekehrt.

 
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