Bönhase

Der Begriff „Bönhase“, auch Beinhase oder Böhnhase, stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde bis zum Ende des Zunftzwanges (1804) verwendet. Abgeleitet ist es aus dem niederdeutschen Wort „bön“ für Hausboden.

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Grundsätzlich wurden damit illegal tätige Handwerker (d.h. sie waren nicht in einer Zunft organisiert) bezeichnet. Sie arbeiteten in der Regel auf dem Dachboden des Hauses und hatten, sofern das Haus mit der Traufseite zur Gasse stand, bei eventuellen Polizeikontrollen quer über die Böden der Nachbarhäuser flüchten. Sie flüchteten also wie Hasen und macht sich Beine -> Beinhasen.

Heutzutage werden oftmals Personen oder Firmen als Bönhasen bezeichnet, die ohne Erlaubnis und ohne Beaufsichtigung ihre Arbeit ausüben. Beispielsweise sind sie ohne Meisterbrief tätig etc.

 
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