Bilanzskandal

Bilanzskandale entstehen immer dann, wenn bei der Aufstellung der Bücher und der Bilanz eines Unternehmens Unstimmigkeiten auftauchen, die offensichtlich beabsichtigt waren. Sie stellen also bewusste Verstöße gegen Regelungen der Rechnungslegung in Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) oder anderen Berichten dar.

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Oftmals werden hierbei in der Vermögens- und Schuldenübersicht die einzelnen ausgewiesenen Posten nicht mit den tatsächliche Werten angegeben sondern den Wünschen der Unternehmer angepasst, um so eine Gewinnsteuerung zu bewirken. Die Gewinne werden grundlos und viel zu früh (noch vor dem eigentlich Zustandekommen) angegeben und die Verluste werden entweder weg gelassen, mit einem falschen Betrag erfasst oder verspätet eingebracht. Dadurch entsteht dem Unternehmen ein verfrühter Gewinn.

Um eine Eigenkapitalerhöhung zu bewirken, wird üblicherweise die Passiva unter- und die Aktiva überbewertet, um steuerliche Vorteile zu erreichen.

Als Ursachen für Bilanzskandale sind unter Anderem die folgenden zu nennen:

- unzulängliche Sanktionen
- zu wenig Kontrolle
- regelbasierte Rechnungslegung
- Komplexität von Regel- und Geschäftswerk
etc.

Beispiele für Bilanzskandale der Vergangenheit:

1999 - Tyco -> 600 Mio. $ Betrug
2001 - Enron
2002 - Worldcom; Bankgesellschaft Berlin
2003 - Ahold
2006 - BAWAG
etc.

 
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