Becket-Effekt

Der Becket-Effekt trat erstmals im12. Jahrhundert in Zusammenhang mit Thomas Becket auf und beschreibt ein Phänomen, dass ein neu ernanntes Mitglied oder Gremium nach dem Gemeinziel handelt und nicht mehr seinem Eigeninteresse nachgeht.

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Thomas Becket war im 12. Jahrhundert zunächst Lordkanzler und diente in dieser Position dem englischen König Heinrich II. Er galt als großer Kritiker der Kirche und vertrat die Interessen des Königs gegen diese Einrichtung bis er zum Erzbischof von Canterbury ernannt wurde. Seitdem trat er vehement für die kirchlichen Freiheiten ein, d.h. die Angelegenheiten der Kirche standen gegen die des Königs. Während eines Abendgottesdienstes am 29. Dezember 1170 lies ihn Heinrich II. in der Kathedrale von Canterbury ermorden. Bereits 3 Jahre später wurde Becket von Papst Alexander III. heilig gesprochen.

Grundsätzlich kann man also sagen, dass der Becket-Effekt die veränderte Sichtweise einer Person darstellt, d.h. sie identifiziert sich mit den neuen zugeteilten Aufgaben, obwohl dies vorher vielleicht undenkbar war.

 
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