Basar-Ökonomie

Die Basar-Ökonomie ist eine Ökonomie (Wirtschaft) und der Begriff an sich wurde erstmals von Hans Werner Sinn in seinem Buch „Ist Deutschland noch zu retten?“ verwendet und geprägt.

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Grundsätzlich beschreibt die Hypothese, dass die Wertschöpfung des Inlandes an der Industrieproduktion zurück geht, d. h. die Fertigungstiefe (= Anteil der Eigenfertigung in der Gütererstellung) im Inland sich verringert. Im Gegenzug dazu erhöhen sich die Vorleistungen des Auslandes, d.h. dieser Faktor steigt an. Viele Unternehmen verlagern große Teile der Wertschöpfungskette ins Ausland. Vor allem die kundenfernen, arbeitsintensiven Teile des Betriebes werden in Niedriglohnländer ausgesiedelt. Dies kann auf zwei Wegen erfolgen:


  1. Outsourcing = Ersatz von Teilen der eigenen Produktion durch Vorprodukte von Zulieferern (meist ausländische)

  2. Offshoring = Vorproduktkettenverlagerung durch Gründung von Niederlassungen im Ausland


Die im Ausland produzierten Güter werden dann in der Regel fälschlicher Weise nur noch mit dem Siegel „Made in Germany“ ausgestattet, d. h. das Label ist nur noch bedingt aussagefähig. Die Ursachen für die Basar-Ökonomie in Deutschland waren vor Allem die Automatisierung, Rationalisierung und Spezialisierung.

Die deutsche Arbeitsproduktivität wurde erhöht, Menschen durch Maschinen ersetzt, Löhne gesteigert und Sektoren, bei denen die einfache Arbeit nicht so wichtig ist, hervorgehoben. Teure und komplizierte Herstellungsprozesse verdrängen immer mehr die arbeitsintensiven Sektoren wie Bekleidungs- oder Möbelindustrie. Daher bedient man sich den kostengünstigen Importen.

 
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