Bargeldkontrolle

Bargeldkontrollen finden seit dem 15. Juni 2007 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) statt. Hierbei werden Ein- und Ausreisende nach der Art und Menge ihres Bargeldes und ähnliche Zahlungsmittel kontrolliert.

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Die gesetzliche Grundlage für Bargeldkontrollen bildet die Verordnung (EG) Nr. 1889/2005 der Europäischen Kommission. Demnach werden Ein- und Ausreisende nach ihrer Bargeldhaltung und ähnlichen Zahlungsmitteln kontrolliert. Der Grenzbetrag ist 10.000 €. Wird dieser Betrag erreicht bzw. überschritten, so ist dies anmeldepflichtig.

Die Einhaltung der Anmeldepflicht wird dabei von den Zollbehörden überwacht. Die Anmeldung bedeutet nicht, dass man eine Genehmigung benötigt, um eine große Menge Bargeld mit sich zu führen. Auch zukünftig ist die Aus- und Einfuhr von Bargeld in unbeschränkter Höhe möglich. In Deutschland werden die Kontrollen durch die Bundespolizei, den Zoll und den Polizisten der Bundesländer Bremen, Hamburg und Bayern durchgeführt.

Kontrolliert werden kann grundsätzlich an jedem beliebigen Ort der EU. Die folgenden Zahlungsmittel werden dabei in Augenschein genommen:


  • in- und ausländisches Bargeld

  • Wertpapiere

  • Edelmetalle und Edelsteine


Das Ziel solcher Bargeldkontrollen ist die Bekämpfung von Geldwäsche und internationalen Terrorismus. Umgesetzt wird dies durch folgende Angaben des Geldbesitzers:


  • Daten zur eigenen Person

  • Herkunft und weiter Angaben zum Geld


Sollte das Geld aus Straftaten stammen, können in der Regel keine eindeutigen Angaben gemacht werden und somit ist der Kontrolleur berechtigt, dass Geld einzuziehen. Vergisst man, den Betrag anzumelden und wird kontrolliert, dann zählt dies unter Ordnungswidrigkeiten nach dem Zollverwaltungsgesetz und man muss mit Geldbußen bis zu 1.000.000 € rechnen. Das Geld wird beschlagnahmt und bis zur Klärung des Falles einbehalten.

 
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