Auslosung

Die Auslosung bildet eine Art der Rückzahlung von Anleihen (Schuldverschreibungen, festverzinsliche Wertpapiere), speziell bei der Rückzahlung in Annuitäten (mehrere gleich bleibende Raten).

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Ausgelost wird nach Serien, Kennnummern, Stücken etc. zu bestimmten festgelegten Terminen. Der Emittent tilgt die Anleihe in sogenannten Teilquoten. Der Tilgungsbetrag pro Periode ist dabei im vorher aufgestellten Tilgungsplan festgeschrieben. Eine Auslosung beginnt in der Regel nach mehreren tilgungsfreien Jahren, um dem Gläubiger auch ein paar Zinserträge zu sichern.

Hat ein Unternehmen in den Anleihebedingungen das Auslosungsverfahren festgelegt, dann sind diese Emittenten dazu verpflichtet, die Börse spätestens 14 Tage vor der Auslosung zu informieren und in diesem Zuge den Auslosungsbetrag, den Rückzahlungstermin und den Rückzahlungskurs bekannt zu geben. Außerdem müssen nach der Ziehung die ausgelosten Nummern unverzüglich in einem Pflichtblatt der Börse veröffentlicht werden.

 
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