Assignaten

Der Begriff „Assignaten“ stammt von dem französischen Wort „l’assignation“ und bedeutet soviel wie „Anweisung“. Die Assignaten waren das Papiergeld in der Zeit der Französischen Revolution und entstanden um 1790.

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Zu dieser Zeit beschloss die Nationalversammlung, 400 Millionen Livres Assignaten auszugeben. Dieses Papiergeld war durch den Landbesitz des Königs und der vertriebenen Adligen gedeckt. Die Vermehrung der Assignaten war mit einer unheimlichen Geschwindigkeit verbunden. Im Jahre 1794 waren es bereits 6 Milliarden mehr und ein Jahr später waren mindestens 12 Milliarden Livres im Umlauf.

Infolge der rasanten Verbreitung des Geldes stiegen auch die Preise der Landgüter, welche zur Deckung der Assignaten dienten. Somit blieb für die Geldvermehrung immer mehr Spielraum. Die Bürger lies man unmissverständlich in dem Glauben, dass die Geldvermehrung kein Problem sei und man sich keine Sorgen machen brauche. Doch ca. 6 Jahre später kam die Wende.

Für 100 Livres erhielt man nur noch soviel Güter, wie vor ein paar Jahren für ein Hundertstel des Papiergeldes. Das Geld fiel in eine tiefe Inflation. Ihr Wert fiel drastisch, so dass sogar Bettler die Annahme dessen verweigerten. Im Jahre 1796 wurden sie dann komplett aus dem Verkehr gezogen. Man tauschte in einem Verhältnis von 30:1. Das neue Geld hieß „Mandaten“.

 
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