Andersen-Skandal

Der Andersen-Skandal ist im Zusammenhang mit dem Enron-Skandal zu betrachten. Die Prüfungsgesellschaft „Arthur Andersen LLP“ gehörte zu den wohl größten Unternehmen in den USA, gab aber auf Grund des Vorfalles mit dem Energieriesen Enron seine Tätigkeit auf.

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Die Mitarbeiter der Prüfungsgesellschaft - spezialisiert auf Wirtschaftsprüfungen, Steuer- und Unternehmensberatung – vernichteten auf Anweisungen der Firmenjuristin Nancy Temple und dem Chef des Andersen-Büros in Houston, David Duncan, knapp zwei Tonnen an Unterlagen. Da sie bereits in Kenntnis gesetzt wurden, dass der Konzern Enron in eine SEC-Untersuchung (für eine Kontrolle des Wertpapierhandels zuständig) aufgenommen wurde, die Unterlagen allerdings weiterhin vernichtet wurden, galt dies als Behinderung der Justiz und „Arthur Andersen LLP“ wurde angeklagt.

Seitens einer Jury in Houston gab es auch einen Schuldspruch, der allerdings im Jahre 2005 durch den Obersten US-Gerichtshof wieder aufgehoben wurde. Trotzdem lösten sich die einzelnen Landesgesellschaften von der Andersen-Organisation und fusionierten mit anderen Gesellschaften.

 
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