Almosen

Der Begriff „Almosen“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „Mitleid“ oder „Mildtätigkeit“. Generell ist darunter eine Gabe der Barmherzigkeit an einen sozial Schwachen oder freiwillig Armen (z. B. Bettelmönche) zu verstehen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Es wird teilweise auch "Armengeld" genannt.

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Im religiösen Bereich spielt das Almosengeben eine sehr große Rolle und gilt oft als „ethisches Gebot“. Derjenige, der in einer Kirche diese Gaben verwaltete, wurde Almosenier genannt. In Gemeinden wurden Almosenkassen eingerichtet, die von Almosenvorstehern, Almosenvögten und Almosenpflegern verwaltet wurden. Im Mittelalter (ca. 16./17. Jahrhundert) waren Almosen die Haupteinnahmequelle der (städtischen) Versorgung der Armen. Die reichen Leute hatten sogar eine sogenannte Almosentasche bei sich, wenn sie sich auf den Weg in die Stadt machten. Da es aber auch immer öfter üblich war, sich mit der Gabe von Almosen zu artikulieren und in den Mittelpunkt zu stellen, hat laut Bibel Jesus einmal gesagt: „Wenn du Almosen gibst, so sollst du es nicht vor den Leuten tun.“ (Matthäus 6,14)

 
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