ING: Cashback-App & Gebührenänderung

News vom 21.07.2020

ING plant Cashback-App "Dealwise"

Die größte Direktbank Deutschlands will noch diesen Sommer eine Cashback-App namens "Dealwise" einführen, berichtet finanz-Szene.de. Demnach wurde die mobile Anwendung eigentlich für Rumänien entwickelt. Sie soll aber auch in anderen Ländern eingeführt werden, unter anderem in Deutschland und Belgien. Hierzulande läuft aktuell eine sogenannte "Family&Friends"-Testphase. Die App könnte wohl noch diesen Sommer starten.

Cashback bei Banken

Dealwise soll eine Einkaufsplattform sein, auf der Cashback-Angebote und Rabatte gesammelt werden. Zuerst soll die App in Deutschland nur für ING-Kunden verfügbar sein, später aber auch für Nicht-Kunden der Direktbank.

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Die DKB bietet den eigenen Kunden ebenso Online-Cashback an. Aktivkunden (mindestens 700 Euro Geldeingang pro Monat) können maximal 15 Euro Cashback erhalten. Laut DKB funktioniert das System so:

  • Online-Shop auswählen
  • Im Online-Banking anmelden
  • einkaufen
  • Geld auf das DKB-Konto bekommen

ING schraubt erneut an den Gebühren

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Aber zurück zur ING: Das Konto und die Karte der Direktbank hatten sich bereits vor Monaten verändert. Nun werden die Bedingungen für Kunden erneut angepasst.

Die niederländische Großbank ING ist in Deutschland einer der größten Anbieter von Girokonten. Mit insgesamt 2,8 Millionen Kunden hat die ING so viele Kontoinhaber wie keine andere Direktbank hierzulande. Sie steht damit unter anderem auch von der DKB. Dass die ING auf so viele Kunden kommt, liegt auch daran, dass die Produkte der Bank schlichtweg immer sehr attraktiv waren. Doch rund um Girokonto und Karte kommt es zuletzt zu immer mehr Änderungen.

Anpassung bei Fremdwährungsgebühr

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Erhöht wird bei der ING nämlich die sogenannte Fremdwährungsgebühr. Diese fällt bei Zahlungen in einer anderen Währung als dem Euro an. Wer also etwa eine Zahlung in den USA, in Thailand oder in der Türkei tätigt, zahlt diese Gebühr. Aktuell beträgt diese bei der ING noch 1,75 Prozent und liegt damit in etwa im Mittel unter den Karten in Deutschland.

Ab dem 1. September 2020 steigt diese Gebühr auf 1,99 Prozent. Bei einer Zahlung von beispielsweise 1.000 US-Dollar fallen demnach rund 20 US-Dollar statt wie bislang 17,50 US-Dollar als Gebühr an. 

Keine Erstattung von Automatenentgelten

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Doch die ING wird an den Bedingungen zum 1. September 2020 sogar noch ein wenig weiter schrauben, was die kostenlose Visa Card entsprechend betrifft. Besonders relevant: Die Erstattung von Automatenentgelten entfällt. Die ING hatte bislang bei Abhebungen im Ausland auch die Gebühren übernommen, die von einem Geldautomatenbetreiber erhoben wurden und auf welche die Bank keinen Einfluss hatte.

Gerade in Ländern wie Thailand oder Indonesien kommen solche Gebühren vor. Sie fallen aber beispielsweise auch in den USA oder in Kanada an. Zukünftig bleiben Kunden der ING auf diesen Gebühren sitzen. Beleghafte Überweisungen in Auslandswährungen gibt es für Kontoinhaber zudem nur noch in digitaler Form.

Visa Card noch attraktiv?

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Die neuesten Änderungen der ING Visa Card sind zwar nicht ganz so groß wie die zurückliegenden. Seit Kurzem ist das ING Konto nicht mehr bedingungslos kostenlos – machen die Karte aber noch einmal ein Stück weniger attraktiv. Gerade für Zahlungen in Fremdwährungen überzeugen Karten wie die DKB Kreditkarte oder die Deutschland-Kreditkarte Classic mittlerweile deutlich mehr.

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Bildquellen:

ING-Logo: ing.de
DKB: dkb.de
ING Visa Card: bezahlen.de
US-Dollar: Scottnodine | Dreamstime.com
Geldautomat: pixabay.com - deMysticWay
Deutschland-Kreditkarte Classic: bezahlen.de

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