Was genau hat es mit Maestro bzw. V Pay auf sich?

Ständig hören Sie von Maestro, V Pay, girocard und EC-Karte? Dabei soll Ihre Bankkarte doch nur kostenlos und sicher sein? Sie müssen aber noch mehr Aspekte bedenken.

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Maestro vs. V Pay - ein Erklärungsversuch

Haben Sie sich auch schon gefragt, warum es verschiedene Arten von Bankkarten gibt? Kennen Sie auch noch die Zeiten, in denen alle Karten gleich waren? In den vergangenen Jahren hat sich einiges geändert. Deswegen wollen wir Ihnen in diesem Ratgebertext erklären, was Sie über Maestro und V Pay wissen müssen.

Welche Arten von Bankkarten gibt es in Deutschland?

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In Deutschland finden Sie generell drei verschiedene Typen von Bankkarten. Ihre Bank kann Ihnen entweder eine sogenannte Girokarte (der Produktname lautet heute girocard, nicht mehr EC-Karte) sowie eine V-Pay-Karte oder eine Maestro-Karte ausgeben. Erhalten Sie eine Karte mit V-Pay- oder Maestro-Symbol, finden Sie zudem immer auch das girocard Symbol auf Ihrer Karte. Es handelt sich hier um sogenanntes Co-Branding. Erwähnenswert ist auch, dass es nur sehr wenige Girokarten gibt, die kein Maestro- oder V-Pay-Symbol haben. Diese Arten von Bankkarten gibt es in Deutschland:

  • Bankkarte mit girocard-Symbol
  • Bankkarte mit Maestro-Symbol (immer auch mit girocard-Symbol)
  • Bankkarte mit V-Pay-Symbol (immer auch mit girocard-Symbol)

Was unterscheidet die drei verschiedenen Systeme?

Grundsätzlich handelt es sich bei girocard, Maestro und V Pay um drei unterschiedliche Zahlungssysteme. Das sogenannte Co-Branding zwischen girocard und Maestro beziehungsweise V Pay gibt es entsprechend auch nur in Deutschland. Hierzulande haben die meisten Händler einen Rahmenvertrag mit dem girocard-System. Entsprechend werden hier in der Regel auch nur Karten mit girocard-Funktion akzeptiert.

Da jede in Deutschland ausgegebene Karte über diese Funktion verfügt, müssen Sie sich generell keine Sorgen machen. Sie können jede in Deutschland ausgegebene Girokarte auch bei jedem deutschen Händler, der eine Kartenzahlung akzeptiert, einsetzen. Sollten Sie aber eine ausländische Bankkarte haben, können Sie diese nicht auch automatisch in Deutschland einsetzen.

Was ist eigentlich V Pay?

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Bei V Pay handelt es sich offiziell um eine sogenannte Debitkarte, die vom Kreditkartenkonzern Visa eingeführt wurde. Die Karte wird in Deutschland von Partnerbanken ausgegeben. Das bedeutet konkret, dass Sie Ihre Karte beispielsweise von Ihrer Hausbank erhalten. Die V-Pay-Technologie von Visa unterscheidet sich stark von der Maestro-Technologie des Konkurrenten MasterCard. So werden die sensiblen Daten bei einer V-Pay-Karte auf dem Chip und nicht wie bei Maestro auf dem Magnetstreifen gespeichert. Dadurch soll für Sie als Nutzer eine deutlich höhere Sicherheit gewährleistet werden.

V Pay wurde im Jahr 2006 eingeführt und spielt hauptsächlich in Deutschland und Frankreich eine Rolle. Der Marktanteil von V Pay in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Seit 2014 gibt es V-Pay-Karten zudem auch in der Schweiz. Dadurch, dass es V-Pay-Karten nur in Europa gibt, ist auch die Nutzung eingeschränkt.

Was unterscheidet V Pay von Visa Electron?

Sie haben möglicherweise auch schon von Visa Electron gehört. Dabei handelt es sich um ein ähnliches System, dem im Deutschland allerdings nicht der Durchbruch gelungen ist. Visa-Electron-Karten funktionieren generell nach demselben System, werden in Deutschland allerdings nicht ausgegeben. Zudem gibt es weitere Typen von Debitkarten mit Visa-Symbol, die Sie beispielsweise in Großbritannien vorfinden können. In Deutschland gibt es dagegen nur noch V-Pay-Karten.

Was ist eigentlich Maestro?

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Maestro heißen die Debitkarten von Mastercard in Deutschland. Noch vor wenigen Jahren hatten fast alle Debitkarten ein Maestro-Symbol. Das hat sich erst 2010 geändert, als Visa das Konkurrenzprodukt V Pay in Deutschland ausgerollt hat. Dennoch ist Maestro in Deutschland weiterhin der klare Marktführer. Bei Maestro alle sensiblen Daten auf dem Magnetstreifen der Karte gespeichert. Das führt dazu, dass die Kartendaten von Verbrechern leichter ausgelesen werden können als bei V Pay. Dafür können Sie Ihre Maestro-Karte weltweit einsetzen und haben sozusagen eine Alternative zur Kreditkarte in der Tasche.

Einsatzmöglichkeiten

Wo kann ich meine Karte mit girocard-Symbol einsetzen?

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Wenn auf Ihrer Karte nur ein Symbol von girocard aufgedruckt ist, können Sie diese nur in Deutschland einsetzen. Händler aus anderen Ländern haben keinen Vertrag mit dem Herausgeber von girocard, der Deutschen Kreditwirtschaft. Entsprechend begrenzt ist das Einzugsgebiet der herkömmlichen Girokarte. Zwar können Sie diese Karte in Deutschland überall einsetzen. Um im Ausland aber ebenfalls bezahlen zu können, benötigen Sie eine Bankkarte mit V-Pay- oder Maestro-Funktion. Achten Sie in Deutschland auf das Logo „girocard“ oder „EC-Cash“, wenn Sie nach Annahmestellen für Ihre Girokarte suchen.

Wo kann ich meine Karte mit V-Pay-Symbol einsetzen?

Wenn Ihre Karte neben dem girocard-Symbol auch noch ein V-Pay-Symbol besitzt, sind Sie schon deutlich besser aufgestellt. Sie können Ihre Karte dann auch im Ausland einsetzen. Auch bei V Pay gibt es aber Begrenzungen. So können Sie Ihre Karte grundsätzlich nur innerhalb der Europäischen Union und in ausgewählten weiteren Ländern einsetzen. Dazu gehören die folgenden Länder:

  • Andorra
  • Gibraltar
  • Island
  • Israel
  • Liechtenstein
  • Monaco
  • Norwegen
  • Schweiz
  • San Marino
  • Türkei
  • Vatikanstadt

Nicht nutzen können Sie Ihre V-Pay-Karte dagegen in allen anderen Ländern der Welt. Das bedeutet konkret, dass eine Nutzung in den USA oder in Asien komplett ausgeschlossen ist. Auch in Südamerika oder Australien bringt Ihnen Ihre V-Pay-Karte nichts. In keinem dieser Länder kann die Karte von Geldautomaten oder Lesegeräten bei Händlern gelesen werden. Wo Ihre V-Pay-Karte konkret akzeptiert wird, erkennen Sie entweder am V-Pay- oder Visa-Symbol des jeweiligen Händlers. Aber Vorsicht: Das gilt nur für die genannten Akzeptanzländer.

Wo kann ich meine Karte mit Maestro-Symbol einsetzen?

Haben Sie eine Karte mit Maestro-Symbol, stehen Sie in diesem Vergleich mit Abstand am besten da. Karten von diesem Typ können Sie überall auf der Welt ohne größere Probleme einsetzen. Das bedeutet konkret, dass Sie weltweit mit Ihrer Maestro-Karte bezahlen und Geld abheben können. Sie benötigen mit einer Maestro-Karte auf Reisen also nicht zwingend ein zweites Zahlungsmittel.

Grundsätzlich gilt dabei: Ihre Maestro-Karte wird überall dort akzeptiert, wo ein „MasterCard“ oder „Maestro“-Logo zu finden ist. Grundsätzlich sollten Sie mit Ihrer Karte mit Maestro-Symbol entsprechend keine Akzeptanzprobleme haben. Achten Sie aber bitte darauf, dass die Verbreitung von Kartenlesegeräten in einigen Ländern geringer ist. Das gilt beispielsweise für Myanmar. Die Akzeptanz im ehemaligen Burma steigt aber langsam an.

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Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Gibt es Unterschiede bei der Zahlung mit den verschiedenen Kartentypen?

Ihnen ist sicher aufgefallen, dass Sie mit Ihrer Karte nicht immer gleich bezahlen. In Deutschland kommen mittlerweile grundsätzlich drei verschiedene Zahlungsverfahren zum Einsatz:

  • Zahlung mit dem EMV-Chip (Eingabe Ihrer PIN erforderlich)
  • Zahlung über das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV; Unterschrift erforderlich)
  • Zahlung über Near Field Communication (NFC; keine Verifikation notwendig bis 25 Euro)

Grundsätzlich wird die Zahlung in Deutschland bei den meisten Händlern über die girocard-Plattform abgewickelt. Das bedeutet konkret, dass sich keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Typen von Bankkarten ergeben. Sie können die Art der Bezahlung zudem nicht wählen. Entscheidend sind vielmehr die Verträge des jeweiligen Händlers. Deswegen wissen Sie vor der Zahlung auch noch nicht, ob Sie Ihre PIN eingeben oder unterschreiben müssen.

Die moderne Bezahlform über den NFC-Chip ist bislang kaum verbreitet. Zwar nutzen immer mehr Händler Geräte, die NFC-Zahlungen zulassen. Es gibt gleichzeitig aber nur wenige Bankkarten mit einem zusätzlichen NFC-Chip. Wenn Sie herausfinden wollen, ob Ihre Karte einen NFC-Chip hat, sollten Sie auf das NFC-Symbol achten. Es ähnelt dem Wlan-Logo. Alternativ können Sie auch bei Ihrer Bank nachfragen. Möglicherweise kann diese Ihnen auch auf expliziten Wunsch eine Karte mit NFC-Chip ausstellen.

Funktioniert die Zahlung im Ausland nach demselben Muster?

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Außerhalb von Deutschland bezahlen Sie mit Ihrer V-Pay- oder Maestro-Karte möglicherweise etwas anders. Das liegt allen voran daran, dass es kein Elektronisches Lastschriftverfahren nach deutschem Vorbild gibt. Sie bezahlen also entweder mit dem Magnetstreifen oder einem EMV-Chip. Einen Magnetstreifen haben heutzutage fast nur noch Maestro-Karten (es gibt wenige Ausnahmen bei den V-Pay-Karten). Auch deshalb sind die Karten weltweit einsetzbar.

Bezahlen Sie mit dem Magnetstreifen, müssen Sie Ihre Zahlung mit einer Unterschrift verifizieren. Das Verfahren läuft entsprechend wie das in Deutschland übliche Elektronische Lastschriftverfahren. Mit Ihrer V-Pay-Karte bezahlen Sie im Ausland dagegen fast ausschließlich unter Eingabe Ihrer PIN. Generell steht Ihnen im Ausland gegebenenfalls auch die Möglichkeit offen, per NFC zu bezahlen. Wie dies funktioniert, zeigt das folgende Video:

Kann ich mit meiner Karte auch Geld abheben?

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Grundsätzlich können Sie mit Ihrer Bankkarte nicht nur bei vielen Millionen Händlern bezahlen, Sie können auch Geld abheben. Grundsätzlich sind Abhebungen in Deutschland mit allen Bankkarten möglich – aber nicht immer kostenlos. Achten Sie daher im In- und Ausland auf die Gebühren (siehe unten).

Innerhalb der Europäischen Union und in allen anderen Ländern, in denen V-Pay-Karten akzeptiert werden, können Sie sowohl mit einer Maestro- als auch mit einer V-Pay-Karte an Bargeld kommen. Reisen Sie allerdings in ein Land, in dem V-Pay-Karten regulär nicht akzeptiert werden, können Sie mit einer solchen Karte auch kein Geld abheben. Mit Ihrer Karte von Maestro können Sie dagegen problemlos weltweit an allen Geldautomaten mit einem MasterCard-Symbol Geld abheben.

Welche Gebühren entstehen mir mit einer Maestro- oder V-Pay-Karte?

Sie fragen sich sicherlich auch, wie hoch die Gebühren für die Verwendung einer Maestro- oder V-Pay-Karte sind. Generell können Sie beruhigt sein: Gebühren entstehen für normale Zahlungen im Inland nicht. Unabhängig davon, ob Sie mit einer Maestro- oder einer V-Pay-Karte bezahlen, ist jede Zahlung in Deutschland komplett kostenfrei möglich.

Anders sieht es allerdings an Geldautomaten aus. Wenn Sie Bargeld beziehen, können gegebenenfalls Gebühren anfallen. Wie hoch diese sind, richtet sich allerdings nicht nach dem V-Pay- oder Maestro-Symbol. Vielmehr werden die Gebühren von der ausgebenden Bank bestimmt. Bei den meisten Banken steht Ihnen eine große Auswahl an Geldautoamten in Deutschland komplett kostenfrei zur Verfügung.

Innerhalb der folgenden Netzwerke können Sie mit Ihrer jeweiligen Karte kostenfrei Bargeld beziehen:

  • Geldautomatennetz der Sparkassen-Finanzgruppe (Kunden der Sparkasse)
    • Sparkassen
    • Landesbanken
    • Landesbausparkassen
    • Öffentliche Versicherer
    • DekaBank
    • Deutsche Leasing
    • Berlin Hyp
    • Finanzdienstleister
    • Verbände auf einen Blick
    • Beratungsnetzwerk
  • Geldautomaten der Genossenschaftlichen Finanzgruppe (Kunden der teilnehmenden Banken)
    • DZ BANK
    • Schwäbisch Hall
    • Union Investment
    • R+V
    • easyCredit
    • DZ PRIVATBANK
    • VR Leasing Gruppe
    • DG HYP
    • MünchenerHyp
    • WL BANK
  • Geldautomaten der Cash Group (Kunden der teilnehmenden Banken)
    • Deutsche Bank
    • Berliner Bank
    • Postbank
    • Commerzbank (ehemals Dresdner Bank)
    • Norisbank
    • Comdirect
    • Unicredit Bank
    • Bankhaus Neelmeyer
  • Geldautomaten des CashPool (Kunden der teilnehmenden Banken), u.a.:
    • BBBank
    • Degussa Bank
    • National-Bank
    • Santander
    • Sparda-Bank
    • Südwestbank
    • Targobank
    • Wüstenrot Bank

Fallen im Ausland höhere Gebühren an?

Im Ausland fallen für Sie bei Zahlung mit einer Bankkarte möglicherweise Gebühren an. Auch hier kommt es aber nicht darauf an, ob es sich um eine Maestro- oder eine V-Pay-Karte handelt. Vielmehr wird die Gebühr von Ihrer Bank bestimmt. Generell sind allerdings alle Zahlungen in der Währung Euro kostenfrei. Sie bezahlen bei einer V-Pay- oder Maestro-Zahlung in Frankreich, Griechenland oder Spanien entsprechend keine Gebühren. Außerhalb der Euro-Zone bezahlen Sie dagegen meist eine prozentuale Gebühr von bis zu zwei Prozent des jeweiligen Umsatzes. Heben Sie im Ausland Geld ab, können die Kosten gegebenenfalls ebenfalls höher sein als im Inland. Zudem stehen Ihnen hier nur selten Automaten zur kostenfreien Bargeldversorgung zur Verfügung. Informieren Sie sich über kostengünstige Möglichkeiten am besten bereits vor Ihrer Reise bei Ihrer Bank.

Kann ich mit Maestro oder V Pay im Internet shoppen?

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In Deutschland können Sie mit Bankkarten keine Einkäufe im Internet tätigen. Mit Debitkarten aus anderen Ländern ist das zwar möglich, in Deutschland wird diese Technologie aber nicht unterstützt. Unabhängig davon, ob Sie auf Maestro oder V Pay setzen, können Sie nicht im Internet mit Ihrer Bankkarte einkaufen. Die Deutsche Kreditwirtschaft bietet seit Kurzem allerdings die Zahlung über „paydirekt“ an. Dabei handelt es sich um ein System, das PayPal ähnelt. Hierbei findet allerdings eine direkte Abbuchung von Ihrem Girokonto statt. Im Prinzip funktioniert die Zahlung also wie eine Transaktion mit Ihrer Girokarte im Einzelhandel.

Gibt es Unterschiede bezüglich der Sicherheit?

Ein entscheidendes Kriterium für die Wahl einer Karte ist für viele Verbraucher die Sicherheit. Auch Sie haben sich sicherlich schon Gedanken über die Folgen bei einem möglichen Diebstahl Ihrer Bankkarte gemacht. Sind Sie besonders auf Sicherheit bedacht, sollten Sie deshalb auf eine Karte von V Pay setzen. Diese gelten als deutlich sicherer als Maestro-Karten. Das liegt daran, dass bei V Pay kein Magnetstreifen mehr verwendet wird. Das bedeutet konkret, dass es unmöglich ist, dass Verbrecher über das sogenannte Skimming an sensible Daten gelangen können. Mit Skimming ist das illegale Ausspähen von Daten von Kreditkarten oder Bankkarten gemeint. Skimming-Fälle gibt es bei Maestro-Karten jedes Jahr mehrere tausend.

Bei V Pay gab es seit der ersten Ausgabe im Jahr 2006 nicht einen einzigen Fall. Die Zahlungen werden bei V-Pay-Karten immer über den EMV-Chip abgewickelt. Dadurch ist eine deutlich höhere Sicherheit gewährleistet. Gleichzeitig ist diese Technologie aber nicht so weit verbreitet, weswegen Sie auch nur innerhalb der Europäischen Union „sicher“ einkaufen können.

Wie viele Akzeptanzstellen stehen Ihnen zur Verfügung?

Generell werden V-Pay- und Maestro-Karten mittlerweile bei vielen Millionen Händlern akzeptiert. Auf Grund der weltweiten Akzeptanz hat Maestro insgesamt die Nase vorne. Die Karten von Maestro werden an über 15 Millionen Stellen akzeptiert. Konkret können Sie Ihre Karte bei mehr als 14 Millionen Händlern und an über einer Million Geldautomaten einsetzen (Stand: 10/2016). Haben Sie eine Karte von V-Pay im Geldbeutel, steht Ihnen immerhin noch die Zahlung bei mehr als sieben Millionen Händlern offen. Zudem haben Sie Zugriff auf mehr als 340.000 Geldautomaten (Stand: 10/2016). Dadurch, dass Visa hohe Investitionen in die Verbreitung des V-Pay-Systems tätigt, können Sie allerdings davon ausgehen, dass die Karte zukünftig noch bei deutlich mehr Händlern akzeptiert wird. Unter anderem ist auch geplant, die Akzeptanz an SB-Terminals zu ermöglichen.

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Sollten Sie lieber auf V Pay oder Maestro setzen?

Bei manchen Banken haben Sie heutzutage die Wahl zwischen dem Maestro- und dem V-Pay-System. So recht lässt sich allerdings nicht sagen, welcher Standard „besser“ ist. Vielmehr kommt es ganz auf Ihr Sicherheitsdenken und Reiseverhalten an. Wenn Sie nur innerhalb der Europäischen Union unterwegs sind, sollten Sie in jedem Fall auf V Pay setzen. Reisen Sie dagegen oft interkontinental, ist Maestro definitiv praktischer. Wenn Ihnen Sicherheit generell am Herzen liegt, sollten Sie definitiv V Pay auswählen. Für Zahlungen im Ausland können Sie sich zudem eine sichere Kreditkarte zulegen, um bestens für jede Reise gerüstet zu sein.

Bildquellen:

Maestro-Logo: Mastercard.com
Sparkassen-Fotos: dsgv.de
Visa-Bilder: visa.de
girocard-Bilder: girocard.eu

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