Spreizung, warenbezogene

Von der warenbezogenen Spreizung spricht man, wenn man einen Rohstoff, beispielsweise Öl, verkauft oder einkauft und zur selben Zeit ein Endprodukt einkauft oder verkauft, welches dieses Rohmaterial innehat, beispielsweise Benzin.

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Ein weiteres Beispiel ist, dass Leder als Rohstoff eingekauft oder verkauft wird, um zur selben Zeit Hosen, Taschen oder Sitzbezüge einzukaufen oder zu verkaufen, die aus Leder bestehen.

Aus der warenbezogenen Spreizung ergibt sich das Wiedereindeckungs-Risiko. Die Geschäfte, die die warenbezogene Spreizung beinhalten, sind Termingeschäfte. Fällt ein Geschäftspartner für ein Termingeschäft aus, auch Kontrahentenrisiko genannt, müssen Leistungen, die zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart waren, im jetzigen Moment zu ungünstigeren Bedingungen gekauft oder verkauft werden.

Die warenbezogene Spreizung beinhaltet außerdem den Rohstoff-Terminvertrag, der sich an folgendem Beispiel bestens erklären lässt:

Noch während der Verarbeitung des Leders werden die Autositze von der Sattlerei verkauft, um den Ertrag zu erhalten, wenn das Lager der Sattlerei leer ist.

 
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